Die Mission
Klimaneutrale Kommunen bis 2035.
Deutschland plant, bis 2045 treibhausgasneutral zu sein. Das ist zu spät. Darum setzt sich SLK! dafür ein, Gemeinden und Städte bereits bis 2035 ins Ziel zu bringen.
Im Mittelpunkt: ein Ranking der Maßnahmen der deutschen Kommunen. Ehrenamtliche Lokalgruppen bewerten ihre Heimat anhand von 35 Maßnahmen, die SLK! definiert hat.
Das Ziel
Die Mission auf den Punkt bringen.
SLK! hat Großes vor. Dementsprechend viel gibt es darüber zu erzählen. Gleichzeitig soll die Webseite die wichtigsten Infos auf einen Blick präsentieren.
Die zwei Hauptziele: Lokale Aktivist*innen davon überzeugen, ihre Gemeinden zu evaluieren. Und nebenbei weitere (finanzielle) Unterstützer*innen finden.
Die Herausforderung
Kürzen, ohne zu kürzen.
Eine Webseite mit ausführlichen Informationen besaß SLK! schon vor unserer Unterstützung. Das Problem: Über die Zeit hatte sich einiges angesammelt.
Um die Mission auf den Punkt zu bringen, mussten also die relevanten Informationen stärker in den Fokus rücken – und unwesentliche Punkte gestrichen werden.
Das Vorgehen
Wie und was?
- Im gemeinsamen Onboarding haben wir definiert, welche Inhalte wirklich wichtig sind.
- Eine SEO-Analyse hat das Potenzial für Traffic über die Suchmaschinen aufgedeckt.
- Wir haben getextet, unser Ansprechpartner von SLK! hat die Texte eingearbeitet.
Die Ergebnisse.
Wir haben die Startseite sowie die Über-uns-Seite textlich überarbeitet. Auch für das Ranking haben wir eine kurze Einleitung verfasst.

Die Startseite identifiziert bereits im Opener die zwei Kernzielgruppen: potenzielle Klimachecker*innen sowie die am Ranking interessierte Öffentlichkeit. Sie erkennen ihre nächsten Schritte auf den ersten Blick.

Vor der Überarbeitung fiel die Über-uns-Seite mit über 1500 Wörtern Fließtext recht lang aus. Die ansteckende Motivation der Bewegung ging durch die gewaltige Informationsdichte etwas unter.
Die neue Version stellt nun die Vision, Mission und die Werte des Teams in den Vordergrund. Und vermittelt in rund einem Drittel des Umfangs trotzdem noch dieselben Inhalte.

Eine Analyse ergab übrigens, dass sich Suchmaschinenoptimierung für SLK! nicht übermäßig lohnt: Die passenden Suchbegriffe werden selten gesucht, haben einen starken Wettbewerb – oder beides. Hohe Investitionen wären nötig, um relativ wenig Traffic zu erhalten.
Die Erkenntnisse
Klaut euch die Wins, lernt aus den Fails.
#1 Prioritäten setzen
Kill your darlings, töte deine Lieblinge – so lautet ein Grundsatz des Werbetextens. Er erweist sich erneut als wahr: Zwar tut es mitunter weh, Inhalte zu streichen und zu kürzen. Doch am Ende zahlt es sich aus, sich auf eine Kernbotschaft zu fokussieren und Unwesentliches drastisch zu reduzieren.
#2 SEO lohnt sich nicht für alle
Klar: Auch SLK! möchte online gefunden werden. Doch nach dem neuen Ansatz der Bewegung sucht noch kaum jemand. Auf klickstarken Themen herrscht dagegen zu starke Konkurrenz für die kleine Webseite. Dementsprechend hoch wäre der Aufwand, um über Google, Ecosia und Co. Traffic zu erhalten. Unsere Empfehlung lautete deshalb, die Ressourcen anderweitig zu investieren.
#3 Mehr pro bono wagen
Zum Schluss eine ganz persönliche Erkenntnis: Die ehrenamtliche Arbeit hat uns nicht nur viel Spaß bereitet, sondern auch die Gelegenheit gegeben, uns mit dem Thema Klimaschutz aus einer neuen Perspektive auseinanderzusetzen. Deshalb unterstützen wir von nun an jedes Jahr ein Non-Profit-Projekt für umme.